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« Yanıtla #2 : Mayıs 04, 2007, 19:33:36 » |
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Somit hat der Islam eine ganz andere Einstellung zur Frau. Eine Frau kann ohne weiteres sich schminken und herausputzen, jedoch nicht für die breite Öffentlichkeit, sondern für daheim. Sie soll für die fremden Männer nicht zu einer Versuchung werden, damit die Gesellschaft nicht vom Zustand der Ordentlichkeit in einen Zustand der Liederlichkeit absinkt, also eine Gesellschaft, in der Sex alles andere beherrscht. Diese Lebensphilosophie liegt allen Maßnahmen, die auf die Aufteilung der Geschlechterhemisphäre abzielen, zugrunde. Aber im Westen wird dies missverstanden, und man wirft vor, dass dadurch die Frauen eine untergeordnete Stellung hätten, sonst würden sie nicht so «behandelt». Der Islam hat eine Trennungslinie gezogen zwischen Mann und Frau, um die Frau zu beschützen, die Ehe zu retten und ein gutes Familienleben zu ermöglichen. Es gibt im Qur-ân Stellen, die oft missverstanden werden, weil man den Hintergrund nicht kennt und den richtigen Sinn der Qur-ân Verse nicht versteht. Dabei beziehe ich mich auf einen Vers im Qur-ân, wo der Islam dem Mann gestattet, die Frau zu züchtigen. Nun, das ist etwas, was der Mensch im Westen, vor allem die Frauen, gar nicht akzeptieren können, weil das Grausamkeit und Oppression bedeute. Hier tut eine Erläuterung not. Nun ist es nicht einfach so, dass es erlaubt wäre, die Frau zu schlagen. In der westlichen Gesellschaft finden wir zahlreiche Vorfälle, bei denen die Frauen belästigt und geschlagen werden. Die Zeitungen sind voll davon, aber niemand kümmert sich mehr darum. Wenn einmal die Frauenbewegungen dagegen protestieren, hört keiner auf sie. Der Islam hat nicht gestattet, dass der Ehemann die Ehefrau einfach schlägt; vielmehr hat er dem einiges vorgeschoben. Er sagt, dass wenn die Frau untreu wird, Ehebruch oder eine ganz schlimme Sache begeht, soll der Mann sie ermahnen und über längere Zeit mit ihr über die Vorfälle sprechen und versuchen, auf nette Art, sie zu reformieren. Wenn das nicht gelingt, empfiehlt der Islam eine Strafmassnahme, die gleichwohl für den Mann wie für die Frau gilt. Sie besteht darin, dass Mann und Frau nicht mehr zusammen schlafen sollen; sie sollen im Haus getrennte Zimmer beziehen. Dadurch schafft der Islam eine Atmosphäre, den Eheleuten eine Möglichkeit zur Wiedervereinigung zu geben, weil durch die zeitweise Trennung die Sehnsucht zwischen den Ehepartnern steigen dürfte. Wenn auch diese Maßnahme nichts nützt und die endgültige Scheidung als die einzige Lösung erscheint, gestattet der Islam dem Mann, bevor es zu einer Scheidung kommt, die Frau leicht zu züchtigen, aber nicht etwa brutal auf sie einzuschlagen oder die empfindlichen Zonen zu misshandeln; z.B. darf das Gesicht nicht getroffen werden, ebenfalls dürfen die Augen, die Ohren, die Nase und die übrigen delikaten Körperteile nicht getroffen werden. Es soll eine Form der Bestrafung sein, die auf eine Reformierung der Frau abzielt - soweit es überhaupt noch möglich ist. Der Zweck ist, die Scheidung zu vermeiden. Wenn all das nicht hilft, ist Scheidung angezeigt. In der Frühzeit des Islams, als den Muslims die Rechte der Frau ein-geprägt wurden, gab es verschiedene Reaktionen in der muslimischen Gesellschaft. Zum Beispiel wird berichtet, dass Omar, der später Khalifa wurde, sich darüber aufregte, dass die Frauen in Arabien nach der Lehre des Islams über ihren hohen Status rebellischer geworden wären, weil sie soviel Freiheiten bekommen hätten und sich anschickten, sich in verschiedene Angelegenheiten einzumischen. Als der Prophet dies hörte, lächelte er bloss dazu. Das ist die Freiheit, die der Islam der Frau gibt und die wir in keiner anderen Religion finden. Ein anderer Vorfall betrifft einen Kameltreiber, der Frauen auf einem Kamel hat reiten lassen; er hat das Kamel sehr ungeschickt angetrieben. Als der Prophet dies sah, rief er dem Kameltreiber zu: «Vorsicht, Glas! Vorsicht, Glas!» Damit meinte er, dass die Frauen sehr zärtlich und verletzlich sind und dass man sie mit Vorsicht behandeln soll, so dass sie nicht verletzt würden.
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